16. Februar 2019

Versicherungsmathematische Funktion

Auch die Bereitstellung der Versicherungsmathematischen Funktion z.B. für regulierte Pensionskassen stellt eine Kernkompetenz der Kenston Services GmbH dar.

Seit dem 13.01.2019 sind auch Pensionskassen verpflichtet, eine Versicherungsmathematische Funktion zu bestellen, wie sie bei Lebensversicherungsunternehmen allgemein mit der Einführung von Solvency II eingerichtet wurde.

Die Aufgaben der Versicherungsmathematischen Funktion sind u.a. die Koordinierung der Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen, die Bewertung der Qualität der zugrunde gelegten Daten und die Gewährleistung der Angemessenheit der verwendeten Methoden und Annahmen. Außerdem berichtet die Versicherungsmathematische Funktion dem Vorstand über die Verlässlichkeit und Angemessenheit der Berechnung und trägt zur wirksamen Umsetzung des Risikomanagementsystems bei.

Voraussetzung für die Versicherungsmathematische Funktion sind ähnlich wie beim Verantwortlichen Aktuar sowohl die fachliche Eignung (gefordert werden umfangreiche Kenntnisse der Versicherungs- und Finanzmathematik sowie einschlägige Erfahrung mit maßgeblichen fachlichen und sonstigen Standards) sowie die Zuverlässigkeit.

Inhaltlich ergibt sich eine Nähe oder Überschneidung zum Verantwortlichen Aktuar, der jedoch nicht immer über die detaillierten Kenntnisse z.B. zur Qualität der zugrunde gelegten Daten verfügen wird. Hier sind über die oben genannten Anforderungen hinaus auch noch Kenntnisse der konkreten EDV-Landschaft der Pensionskasse sowie sämtlicher relevanter Besonderheiten nötig. Deshalb ist es wichtig, dass in der Versicherungsmathematischen Funktion eine Person mit entsprechender Erfahrung die relevanten Vorgänge und Risiken überblickt und damit dem Risikomanagement und auch dem Vorstand einen echten Mehrwert liefert.